Erwartungen übertroffen

Großer Andrang bei der I. Rosa Luxemburg Konferenz in Österreich

Solidarität zum Anfassen (Foto: R. Manoutschehri)

Am richtigen Ort und zur richtigen Zeit schien vergangenes Wochenende die erste Rosa Luxemburg Konferenz in der VHS Hietzing über die Bühne gegangen zu sein. Veranstaltet von Unsere Zeitung – DIE DEMOKRATISCHE und unterstützt von über 70 Organisationen/Initiativen kamen am Freitag und Samstag rund 500 BesucherInnen nach Wien-Hietzing und beteiligten sich am bunten Programm.

„Die Rosa Luxemburg Konferenz 2018 war mit Abstand die größte Veranstaltung, die ich bisher in meinem Leben organisieren und mitgestalten durfte und ich bin überglücklich, dass diese Herzenssache so wundervoll geklappt hat“, schreibt Michael Wögerer, Koordinator der Konferenz, in einem persönlichen Statement auf Facebook.

Bereits am ersten Abend der Konferenz war der große Saal der Volkshochschule im 13. Wiener Gemeindebezirk gut gefüllt, als Nina Maron musikalisch begleitet von Fritz und Philipp Nussböck die Ausstellung „Talking About A Revolution“ eröffnete. Im Anschluss daran präsentierte das Theaterensembles im Umkreis des Instituts ohne direkte Eigenschaften das kontroversielle Stück „weiter, weiter, weiter“ von Michail Schatrow.

Am Samstag in der Früh sorgte Maren Rahmann für die musikalische Begrüßung, anschließend begeisterte die Schauspielerin Anita Zieher mit Auszügen aus ihrem Stück „Geheimsache Rosa Luxemburg“  das Publikum im voll besetzten Saal. Die darauffolgenden rund 30 Buchpräsentationen, Vorträge & Workshops in den VHS-Kursräumen wurden allesamt gut angenommen.

Podiumsdiskussion über „Linke Perspektiven in Österreich, Europa und der Welt?“ (Foto: R. Manoutschehri)

Auch zu den zentralen Podiumsdiskussionen über „Die Bedeutung der Ideen von Rosa Luxemburg heute?“ (12 Uhr) und „Linke Perspektiven in Österreich, Europa und der Welt?“ (18 Uhr) kamen viel mehr BesucherInnen als erwartet. Zahlreiche Menschen mussten im Saal stehen oder am Boden sitzen.

Vor dem Abschlusspodium boten BettyRossa & Kapelle rote Lieder gegen den grauen Alltag. Krönender Abschluss dann das Konzert der Free Willy Band, die mit ihren Liedern für den (täglichen) (Klassen-)Kampf für tolle Stimmung sorgten.

Foto: R. Manoutschehri

„Auffallend war das breite Spektrum der Besucher. Mitglieder unterschiedlicher Organisationen und Initiativen beteiligten sich an den Debatten ebenso wie viele Unorganisierte. Sowohl die Teilnehmer der Podiumsdiskussionen wie auch die der Workshops gingen solidarisch miteinander um. Dabei wurden teilweise grundlegende Auffassungsunterschiede nicht unter den Teppich gekehrt, sondern durchaus kontrovers vertreten“, berichtet die Berliner Tageszeitung junge Welt über Konferenz.

Bei der anschließenden After-Conference-Party im Gürtel-Lokal „Weberknecht“ wurde verlässlichen Quellen zu Folge bis weit nach 2 Uhr früh gefeiert.

Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite

Bericht der Tageszeitung junge Welt (05.03.2018): „Solidarischer Austausch“ 

Newalds Photoblog/Ansichtssache auf derstandard.at (04.03.2018)

Videobericht von wienTV.org:

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