Idee

Nach der erfolgreichen Premiere 2018, wollen wir bei der 2. Rosa Luxemburg Konferenz wieder zwei Tage lang die Möglichkeit bieten, Analysen, Erfahrungen und Strategien fortschrittlicher Organisationen in Österreich und international zu diskutieren.
Wir wollen nicht den Kopf in den Sand stecken, wenn in und um Österreich nationalistische bis faschistische Tendenzen zunehmen, sondern gemeinsam Alternativen zum real existierenden Kapitalismus entwickeln. Armut, Hunger, Krieg, Umweltzerstörung und Ausbeutung können überwunden werden, doch »Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht« (Rosa Luxemburg).

Termin:
1./2. März 2019

Konferenzzeiten:

  • Freitag, 1. März 2019, 15.00 bis 21.00 Uhr
  • Samstag, 2. März 2019, 9.00 bis 21.00 Uhr

Ort:
VHS Hietzing (Hofwiesengasse 48, 1130 Wien; öffentlich erreichbar mit U4 bis Hietzing, 60er Richtung Rodaun direkt bis Hofwiesengasse)

EINTRITT:
2-Tages-Pass: 8,00 Euro (Voranmeldung über VHS Hietzing möglich)
Tageseintritt: 5,00 Euro

Veranstalter:
Unsere Zeitung in Kooperation mit der Volkshochschule Hietzing in Zusammenarbeit mit unterstützenden Organisationen/Initiativen

Gefördert durch die HochschülerInnenschaft an der Universität Wien

Politische Grundlage:

Im mächtigsten Land der Welt regiert seit kurzem mit Donald Trump ein völlig unberechenbarer Präsident, der wie kein anderer die politische Instabilität der heutigen Weltordnung verkörpert. Gleichzeitig sind in Europa rechtsextreme und populistische Parteien so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Wurde vor 25 Jahren nach dem Fall der Berliner Mauer das Ende der Geschichte ausgerufen, so war dies rückblickend betrachtet nur das Vorspiel für die größte Krise der kapitalistischen Ordnung, deren volles Ausmaß wir noch schwer abschätzen können. Die Rechnung für diese Krise zahlen wir alle in Form von Sozial- und Lohnkürzungen, dem Abbau von Arbeitsrechten und der Einschränkung unserer demokratischen Rechte. Es wird jedoch immer deutlicher, dass die bisher herrschende Ordnung, so mächtig sie uns heute noch erscheinen mag, auf Sand gebaut ist. Die Notwendigkeit der Überwindung des Kapitalismus stellt sich daher einmal mehr ganz konkret. Die Linke steht dabei vor der Frage, mit welchen Theorien, Programmen, Strategien und Methoden sie den Kampf für eine bessere, gerechtere Welt weiterführen möchte. Die Rosa Luxemburg-Konferenz soll ein Forum sein, wo genau diese linken Strategiedebatten von einer antikapitalistischen Perspektive aus solidarisch und breit geführt werden sollen. Nach dem Vorbild des gleichnamigen Events in Berlin wollen wir die Möglichkeit bieten, Erfahrungen, Analysen und Aktivitäten linker Bewegungen und Parteien in Österreich aber auch international zu diskutieren. Im Rahmen der Konferenz sollen linke Organisationen, Vereine und Verlage ihre Arbeit mit Infoständen und inhaltlichen Programmpunkten präsentieren können. Abgerundet wird das Programm mit Kunst & Kultur.

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