Ungarn: Zivilgesellschaft & Gewerkschaften im Widerstand

ÖGB – Internationales Referat: Vortrag und Diskussion mit Károly György, Internationaler Sekretär des Ungarischen Gewerkschaftsbundes MASZSZ
(Samstag, 2. März, 11:00 bis 12.30 Uhr, Kursraum 1)

Károly György, interationaler Sekretär des Ungarischen Gewerkschaftsbunds (Fotoquelle: kontrast.at)

In Ungarn brodelt es. Gegen den zunehmend autoritär regierenden Premierminister Viktor Orban regt sich Widerstand. Ende Dezember gingen tausende Menschen auf die Straße, um gegen ein Gesetz zu protestieren, das die zulässige Zahl der Überstunden pro Jahr von bisher 250 auf 400 erhöht. Inzwischen ist ein breites Bündnis aus Studierenden und fast allen ungarischen Oppositionsparteien entstanden und es geht längst um mehr. In den sozialen Medien kursieren „5 Forderungen für die Freiheit“: An erster Stelle steht die Rücknahme des „Sklavengesetzes“. Außerdem fordert die Protestbewegung weniger Überstunden für die Polizei, unabhängige Gerichte, Bekämpfung der Korruption durch Europäische Behörden und unabhängige Medien. Károly György, Internationaler Sekretär des Ungarischen Gewerkschaftsbundes MASZSZ, berichtet aus erster Hand über den Widerstand von Zivilgesellschaft und Gewerkschaften in Ungarn.

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Titelbild: MASZSZ