Rosa Luxemburg, Ökonomik und der Globale Süden

Workshop vom Institut für Institutionelle und Heterodoxe Ökonomie/Journal für Entwicklungspolitik
(Samstag, 2. März, 13:00 bis 14:30 Uhr, Kursraum 6)

Rosa Luxemburg leistete einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis des Imperialismus am Beginn des 20. Jahrhunderts. In ihrem Buch Die Akkumulation des Kapitals kam sie 1913 zu der Erkenntnis, dass der Kapitalismus der ständigen Integration und Unterwerfung nichtkapitalistischer Sphären bedarf. Gewalt, Zwang und Überausbeutung seien demnach keine präkapitalistischen Residuen oder Abweichungen, sondern integraler Bestandteil der kapitalistischen Produktionsweise. Anlässlich einer Schwerpunktausgabe das Journal für Entwicklungspolitik (JEP) zur Relevanz ihrer Theorie, wollen wir uns gemeinsam mit den TeilnehmerInnen kritisch mit Luxemburgs originären Ideen beschäftigen. Anhand von originalen Textfragmenten diskutieren wir ihre Konzeptualisierung des Kapitalismus und die Wechselwirkung zwischen Kapitalismus und nichtkapitalistischen Sphären.

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