„Danke! Wie Österreich meine Heimat wurde“

Lesung von Omar Khir Alanam im Rahmen der Rosa Luxemburg Konferenz 2020

Samstag, 14. März, 13:00 bis 14:30 Uhr
Vortragssaal (1. Stock)

„Danke! Wie Österreich meine Heimat wurde.“ von Omar Khir Alanam (edition-a)

Nach drei Jahren in Österreich spricht er so gut Deutsch, dass er an Poetry-Slams teilnehmen kann, er macht eine Ausbildung und lebt mit seiner Freundin in einer kleinen Wohnung in Graz. Sein entwaffnendes „Danke!“ lässt alle Beteiligten an der hitzigen Diskussion um Zuwanderung für einen Moment verstummen.

Omar Khir Alanam wurde 1991 in einem Vorort von Damaskus, in Ost-Ghouta, geboren und wuchs dort auf. Später studierte er in Damaskus und Latakia BWL. Aufgrund der kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien musste er das Studium unterbrechen und seine Heimat verlassen. Zuerst floh er in den Libanon, dann in die Türkei. Im November 2014, nach zwei Jahren Flucht, kam er in Österreich an. Er lebt in Graz und absolviert dort eine Ausbildung zum Fachsozialbetreuer mit Schwerpunkt Kulturvermittlung. Im Rahmen der Rosa Luxemburg Konferenz liest er aus seinem Bestseller-Buch „Danke! Wie Österreich meine Heimat wurde“, das im März 2018 im edition-a Verlag erschienen ist.

Das Buch widmet Omar Khir Alanam allen, die ihn seit seiner Flucht aus Damaskus unterstützt haben. Er nennt die vielen Menschen „Helden der Integration“ und lässt mit seinem leidenschaftlichen „Danke“ die hitzige Diskussion um Zuwanderung für einen Moment verstummen. Bekannt wurde Omar vor allem als Poetry-Slammer auf den Bühnen von Graz und Wien.

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(Cover: Richard Griletz)

Im März 2020 erscheint sein neues Buch „Sisi, Sex und Semmelknödel“ im edition-a Verlag.

2015 kam er kurz vor der großen Flüchtlingswelle nach Öster­reich. Inzwischen lebt Omar Khir Alanam gut integriert mit seiner österreichischen Frau und einem kleinen Kind in Graz. In den ver­gangenen fünf Jahren hörte er sich von den Österreichern an, wie Araber sind und wie sie nicht sind. In diesem Buch vertauscht er die Rollen und erzählt den Öster­reichern, wie er selbst sie erlebt hat und was er über sie und die österreichische Seele herausge­funden hat. Eine witzige Abrech­nung, die es den Angesproche­nen ermöglicht, sich dennoch wertgeschätzt zu fühlen.

Titelbild: Marija Kanizaj (omarkhiralanam.com)