ÖKO-SOZIALISMUS oder Barbarei – warum rot und grün zusammengehört

Workshop mit Josef Baum und Christian Zeller
(Freitag, 1. März, 16:00 bis 17.30 Uhr, Kursraum 9)

Rosa Luxemburg würde heute wahrscheinlich eine damalige Losung leicht ergänzen: „Öko-Sozialismus oder Barbarei“. Die globalen ökologischen Krisen, insbesondere die Klimakrise führen die Menschheit in den nächsten Jahrzehnten an die Grenzen der Existenz. Desto länger effektive Maßnahmen hinausgezögert werden, desto radikaler werden früher oder später die notwendigen Lösungen sein. Und es spricht immer weniger dafür, dass solche effektive Lösungen im Rahmen des kapitalistischen Systems möglich sind. Doch wer ist das revolutionäre ökosozialistische Subjekt? Faktum ist, dass weltweit „Ärmere“ stärker von ökologischen Krisen betroffen sind, aber auch mehr von positiven Lösungen profitieren werden; und es ist nicht absehbar, dass es ohne „gerechte“ Lösungen überhaupt zu Lösungen kommen wird.

  • Einleitung: Josef BAUM (Purkersdorf): Verteilungsfragen und Ökologie/Klimapolitik – Warum rot und grün zusammengehört
  • Christian ZELLER (Salzburg): Ökosozialistische Grundkonzepte, Strategien und aktuelle Ansätze für Österreich.
  • Diskussion

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Hinweise:

Josef Baum (2018): Zum Öko-Sozialismus als Grundlage der Existenzsicherung der Menschheit

Aufbruch für eine ökosozialistischen Perspektive: Texte zur ökosozialistischen Perspektive