Der Neoliberalismus ist tot! Es lebe der . . . ?

Vortrag + Publikumsdebatte mit Ökonom Dr. Otmar Pregetter
(Samstag, 2. März, 13:00 bis 14:30 Uhr, Kursraum 7)

Wir alle haben viel über die verheerenden Auswirkungen des Neoliberalismus gelesen – wie zB. die Strukturprogramme des IWF, durch die ganz Südeuropa devastiert wurde – aber nur den wenigsten dürfte auch bekannt sein, dass gerade der IWF selbst, alle Thesen falsifiziert hat.
Wieso diese Tatsache gerade jenen Parteien „unbekannt“ ist, die gegen die Auswüchse ankämpfen, überrascht dann doch.
Auf eine historische Betrachtung im Zeitraffer – „Laissez-Faire-Kapitalismus“ bis 1929 – die große Depression – New-Deal – bis hin zur Mont Pelerin-Society – folgt dann der Putsch gegen Chile durch die „Chicago-Boys“ 1973.

Seit damals werden ganze Länder – später dann Argentinien (wie seit 2 Jahren wiederum) und Griechenland usw. – als lebendiges Labor mit den Rezepten diktatorisch den neoliberalen Dogmen unterworfen, egal welche Regierung gerade am Ruder ist.
Dass sämtliche Thesen – vor allem das irre Wachstumsgeplärre, die Notwendigkeit eines schlanken Staates verbunden mit der Verscherbelung/Privatisierung des Tafelsilbers – vom IWF falsifiziert wurden, bildet den Kern des Vortrages.

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Titelbild: Dominoeffekt (Pokipsy76~commonswiki; Lizenz: CC BY-SA 3.0)