Der Protest der Gelbwesten in Frankreich

Workshop mit Marina Mesure, EU-Kandidatin für La France insoumise/Unbeugsames Frankreich
(Samstag, 2. März, 15:00 bis 16.30 Uhr, Kursraum 12)

Seit Oktober 2018 gehen in Frankreich die „Gelbwesten“ (Gilets jaunes) auf die Straße. Was zunächst als Protest gegen eine von Präsident Emmanuel Macron geplante höhere Besteuerung fossiler Kraftstoffe begann, entwickelte sich rasch zu einer breiten sozialen Bewegung mit über 40 Forderungen, darunter die Erhöhung des Mindestlohns, die Erhöhung der Renten und die Wiedereinführung der im Vorjahr abgeschafften Vermögenssteuer.

Wie sieht die soziale Zusammensetzung der Bewegung aus? Wie reagierten etablierte politische Institutionen? Und wie greift die französische Linke ein? Fragen, die wir im von Unsere Zeitung organisierten Workshop beantworten möchten.

Marina Mesure begann ihre Berufslaufbahn in Flüchtlingsfragen beim UNHCR, und mit dem Themen Vereinigungsfreiheit und Tarifverhandlungen bei der International Labour Organization (Internationale Arbeitsorganisation). Anschließend arbeitete sie für internationale Gewerkschaftsorganisationen in Genf, spezialisiert auf Wanderarbeiter, Gewerkschaftskampagnen und die Stärkung der Gewerkschaftsstrukturen in Afrika. Von 2015 bis 2018 war sie für die französische Gewerkschaft CGT Confédération Générale du Travail tätig, wo sie für europäische und internationale Fragen zuständig war. Sie ist Expertin für Fragen der sozialen Sicherheit und der Entsendung von Arbeitnehmern. Seit 2018 arbeitete sie für die Europäische Gewerkschaftsorganisation EFBWW in Brüssel.

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Titelbild/Quelle: brain-magazine.fr