Politische Frauenorganisierung als und für Frauenbefreiung

Arbeitskreis von Frauenhetz, FZ-FrauenLesbenZentrum, Avesta-Kurdischer Frauenrat
(Samstag, 3. März, 10:30 bis 12 Uhr, Kursraum 12)

Unsere Projekte und Verortungen basieren auf selbstorganisierten Frauenstrukturen. Wir werden kurz unsere je unterschiedlichen Hintergründe vorstellen um dann mit den Teilnehmerinnen über Geschichte, Bedeutung und Utopien autonomer Frauenorganisierung zu diskutieren. Wie hängen (feministisch-linke) Frauensolidarität, gelebte und ideelle Frauenräume mit Frauenbefreiung zusammen, die Voraussetzung und Perspektive für eine grundlegende Gesellschaftsveränderung sind?
Ein Workshop für Frauen.

Stoppt die Profitgier!

Workshop von Sabine Stelczenmayr (ÖGB – Internationales Referat)
Samstag, 3. März, 14:00 bis 15.30 Uhr, Kursraum 1

ITUC: End Corporate Greed Campaign

Die Macht der multinationalen Unternehmen ist stetig am wachsen und sie beherrschen die globale Handelspolitik, sowie Güter- und Finanzmärkte. 80 Prozent der weltweiten Profite entfallen aktuell auf 10 Prozent der Unternehmen. Die globale Organisation von Lieferketten hat dazu geführt, dass sich zwar das globale BIP in 30 Jahren verdreifacht,  die Ungleichheit aber stark vergrößert hat.

Im Workshop „Stoppt die Profitgier!“ werden die Auswirkung der globalen Organisation von Lieferketten auf ArbeiterInnen beleuchtet und aktuelle gewerkschaftliche Strategien zur Bekämpfung der weltweiten Ungleichheit diskutiert.

„Nationale Identität“ am Beispiel der katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen

Vortrag und Diskussion – Amelie Lanier
(Samstag, 3. März, 14:00 bis 15.30 Uhr, Kursraum 12)

Via Laietana (Foto: Josep Renalias Lohen11; Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Man erfährt aus den Medien, dass es in Katalonien ein Referendum gab, bei dem über die Unabhängigkeit dieser Provinz abgestimmt werden sollte.

Ist es eigentlich so, dass Staaten über Abstimmungen zustandekommen?

Man erfährt weiter, dass das doch ein sehr ehrenwertes Anliegen ist: erstens seien die Katalanen vor Jahrzehnten sehr unterdrückt worden und außerdem nimmt ihnen die Madrider Zentralregierung heute dauernd ihre Steuern weg!

Was bedeutet eigentlich „Unterdrückung“ angesichts eines Status’ als autonome Provinz, bei der es das Recht gibt, eigene Anleihen auszugeben, also sich als Regionalregierung auf dem Weltmarkt zu verschulden, und wo es sogar eine eigene Polizei gibt, also der Gewaltapparat regional aufgeteilt wird?

Wie ist das mit den Steuern? Die nimmt einem ja überall der Staat weg und verteilt sie nach seinem Gutdünken, was viel Unzufriedenheit auslöst. Jetzt maßen sich irgendwelche Lokalpolitiker an, sich in diese Steuerhoheit einzumischen, weil sie keine „Nettozahler“ sein wollen?

Schließlich wird die Abstimmung von der Polizei behindert, es gibt unschöne Szenen, wo Leute verprügelt werden, und schon erhebt sich ein Gezeter in den internationalen Medien, wo vor der Rückkehr des Franquismus gewarnt und Spanien als halbfaschistischer Staat dargestellt wird.

Kennen wir so etwas nicht von irgendwo? Friedliche (manchmal auch weniger friedliche) Demonstranten mit ehrenwerten Anliegen, eine Unterdrücker-Regierung, die zu „roher Gewalt“ greift … Ukraine, Milosevic, arabischer Frühling – dieser Text lief da regelmäßig ab.

Aber hier – nein, auf einmal sagte die EU-Spitze und die Repräsentanten der wichtigsten Staaten der EU: Werte Katalanen, so geht’s nicht! und versicherten der Madrider Regierung ihre Unterstützung beim Wiedererrichten geordneter Verhältnisse.

Zweierlei Maß? Ja, offensichtlich. Aber warum?

Programmpräsentation

Erstmals in Österreich findet am 2./3. März eine „Rosa Luxemburg Konferenz“ statt – Über 50 Organisationen unterstützen das linke Vernetzungstreffen

Am Freitag haben Robert Streibel, Direktor der Volkshochschule Hietzing, und Michael Wögerer, Gründer und Mitherausgeber von Unsere Zeitung – DIE DEMOKRATISCHE, das vielfältige Programm der ersten Rosa Luxemburg Konferenz am 2./3. März in Wien im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert.

„Börsencrash, Hunger trotz Überproduktion, Umweltzerstörung und Kriege – viele Menschen spüren, dass es so nicht weitergeht und, dass – wie es Rosa Luxemburg ausgedrückt hat – diese Ordnung auf Sand gebaut ist“, erläuterte Wögerer die Beweggründe zur Konferenz und dessen zentrales Motto.

Streibel betonte in seinem Statement, dass die Wiener Volkshochschulen zwar parteipolitisch neutral, sehr wohl jedoch ein Ort sind, „wo über gesellschaftliche Utopien gesprochen werden darf, ja sogar muss.“ Deshalb habe man die VHS Hietzing als Begegnungsort gerne zur Verfügung gestellt. Hietzing sei zwar nicht der „Ort der Weltrevolution“, aber „wir haben die Rosa Luxemburg zurückgeholt, und sie hat sogar das Vorwort für unser Frühjahrsprogramm geschrieben“, so Streibel. „Unser Haus wird an diesem Wochenende voll gefüllt sein. Das Nachdenken darüber, dass nicht alles, was jetzt als Realität erlebt wird, immer so sein muss, tut bestimmt gut“.

Neben einem vielfältigen Angebot an Workshops, Buchpräsentationen & Vorträgen der über 50 unterstützenden Organisationen & Initiativen wird es auf der Rosa Luxemburg Konferenz Ausstellungen, Kinderprogramm, Konzerte und zwei zentrale Podiumsdiskussionen geben:

Annelies Laschitza (Fotoquelle: soundcloud.com/rosaluxstiftung)

An der Podiumsdiskussion über „Die Bedeutung der Ideen von Rosa Luxemburg heute?“ (Samstag, ab 12.15 Uhr) nimmt u.a. die renommierte Historikerin Annelies Laschitza, eine der besten Kennerinnen des Lebens und Werks von Rosa Luxemburg, teil.

Das Abschlusspodium über „Linke Perspektiven in Österreich, Europa und der Welt?“ (Samstag, ab 18 Uhr) bilden Elke Kahr (Stadträtin in Graz/KPÖ Steiermark), Irmi Salzer (Landessprecher-Stellvertreterin der Grünen Burgenland), Julia Herr (Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich), Selma Schacht (Arbeiterkammerrätin Wien/KOMintern), Flora Petrik (Plattform Plus) und Irene Zores (Autonome FrauenLesbenBewegung).

Das gesamte Programm der I. Rosa Luxemburg Konferenz am 2./3. März in der VHS Hietzing kann man auf www.rosaluxemburgkonferenz.at nachlesen. Die Pressekonferenz inklusive kurzer Statements von unterstützenden Organisationen & Initiativen gibt es hier zum Nachhören (ca. 30 Minuten):

Österreich 2018 – Was Marxisten aktuell zu kritisieren und zu ändern haben!

Vortrag & Diskussion  – Gegenargumente

(Samstag, 3. März, 16:00 bis 17:30 Uhr, Kursraum 11)

Im Vortrag und der anschließenden Diskussion soll geklärt werden,

  • woran es liegt, dass man sich heutzutage mit einer radikalen Kritik des Kapitalismus, die die Notwendigkeit seiner Abschaffung begründet, meist lächerlich macht – nicht nur bei den Opfern dieser Wirtschaftsweise, sondern auch bei ihren Kritikern;
  • welchen Fehler macht, wer meint, beim Kritisieren konstruktiv sein zu müssen – sich für ein anderes Europa, eine andere Steuer- oder Sozialpolitik oder auch gegen den Neoliberalismus stark macht;
  • warum der Vormarsch rechter Parteien nicht damit zu bekämpfen ist, rechte Wähler vor ihren „Verführern“ in Schutz zu nehmen: Einer Kritik unterzogen werden soll dabei die vor allem unter Linken beliebte Auffassung, dass die „historische Erfahrung nun mal zeige, dass in Not- und Krisenzeiten das Volk den rechten Rattenfängern mit den einfachen Lösungen gerne auf den Leim geht“.

Herrschaft durch Wertesysteme

Wie sich wehren dermaßen regiert zu werden? – IG DAZ DAF Basisbildung

(Samstag, 3. März, 14:00 bis 15:30 Uhr, Kursraum 3)

IG Arbeitsbedingungen DAZ Basisbildung – Organisierung gegen Ausbeutung (fb)

Sprach- und Wertezwang, die Kriminalisierung von gegengesellschaftlichen Strömungen, das Integrationsgesetz 2017, die Pläne zur Bildungspolitik als Strategien der geistigen Landesverteidigung?

Angesichts der Feststellung, dass vor allem Deutsch als Zweitsprache-Kurse immer mehr Materie der Sicherheit und immer weniger der Bildung werden, organisiert sich eine Gruppe von Lehrenden, um widerständige Strategien in Bezug auf die Eingriffe in die Bildungsarbeit zu diskutieren, zu entwerfen und umzusetzen.

Aktivistinnen berichten anhand von Fotos und Erzählungen über die Aktionen und Forderungen der Gruppe und laden ein, sich über weitere Widerstandsmöglichkeiten und Vernetzungen auszutauschen.

Volkskrieg und Frauenbefreiung auf den Philippinen

Hintergründe, Verlauf und Perspektiven – MLSK – Marxer Literatur und Studienklub
(Samstag, 3. März, 16:00 bis 17:30 Uhr, Kursraum 6)

Sujet zum 2. Kongress der Kommunistische Partei der Philippinen (Quelle: www.philippinerevolution.info)

Seit Ende der 1960er Jahre kämpfen auf den Philippinen revolutionär-demokratische Kräfte für eine befreite und unabhängige Gesellschaft. Führende Kraft in diesem Kampf ist die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) und die bewaffnete Neue Volksarmee (NPA).

Wir möchten mit unserer Veranstaltung auf Hintergründe, Verlauf und Perspektiven des philippinischen Befreiungskampfes eingehen. Insbesondere soll dabei der Aspekt Frauenbefreiung innerhalb der demokratischen und revolutionär-kommunistischen Kräfte in neokolonialen Ländern am Beispiel der Philippinen sowie die konzeptuelle Umsetzung von befreiten, selbstorganisierten Gebieten auf den Philippinen aufgezeigt werden.

Maited Ledesma, Vertreterin von Migrante Europe, einer fortschrittlichen Organisation, die sich für die demokratischen Rechte von philippinischen MigrantInnen und Flüchtlingen einsetzt. (Fotoquelle: www.afri.ie)

Im Workshop wird Maitet Ledesma aber auch auf aktuelle Entwicklungen wie die, jetzt pausierten, Friedensgespräche und die Menschenrechtsverletzungen des Duterte-Regime eingehen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Kommen!

Indigener Widerstand in Mexiko

Vortrag und Diskussion – Kollektiv Solidaritätsaktion mit Mexiko Österreich – Colectivo Acción Solidaria con México Austria (versión en ESPAÑOL más abajo)
(Samstag, 3. März, 10:30 bis 12.00 Uhr, Kursraum 1)

María de Jesús Patricio Martínez („Marichuy“), indigene Kandidatin für die Präsidentschaftswahlen in Mexiko 2018 (Fotoquelle: chiapas-support.org)

Der indigene Widerstand gegen die Auswüchse des Kapitalismus ist so alt wie der Imperialismus selbst und wird nur dann ein Ende nehmen, wenn diese Form der Ausbeutung überwunden ist. Laut Rosa Luxemburg ist dem Kapitalismus der Imperialismus immanent, denn er braucht für seinen Akkumulationsprozess nicht-kapitalistische Sphären, die er in sich aufnimmt.

Dass dies nicht nur ein theoretisches Konstrukt ist, sondern Realität bekommt in Mexiko besonders die indigene Bevölkerung tagtäglich auf sehr brutale Weise zu spüren: Seien es Projekte des Massentourismus, des Bergbaus, der landwirtschaftlichen Großindustrie oder des Drogenhandels, sie alle sind Formen eines aggressiven Kapitalismus, der den Indigenen das Land und ihre Lebensgrundlage nimmt und dabei internationale Abkommen über die Rechte indigener Völker außer Acht lassen, die von Mexiko unterzeichnet wurden. Versuchen sie diese Missstände aufzuzeigen, so haben sie mit Repression zu rechnen, die bis zum gewaltsamen Verschwinden und Mord geht, denn das Rechtssystem, die Polizei, das Militär, paramilitärische Gruppen und das organisierte Verbrechen schützen und arbeiten sehr oft für die Unternehmen.

Bereits 1994 erhob sich die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) gegen die erfahrene Ungerechtigkeit durch den mexikanischen Staat, der die Interessen der Reichen und Mächtigen schützt und die indigenen Gemeinden von einem würdigen Leben ausschließt. Die EZLN wählte dafür das symbolische Datum des 1. Jänner 1994, dem Tag des Inkrafttretens des Freihandelsabkommens mit den USA und Kanada (NAFTA).

2018 verschaffen sich die Indigenen Mexikos auf nationaler und internationaler Ebene erneut Gehör, denn der Nationale Indigenen Kongress, der sich bereits 1996 mithilfe der Zapatisten konstituierte, stellt nun mit María de Jesús Patricio Martínez, kurz „Marichuy“, eine indigene Frau als Kandidatin für die Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr. Ziel der politischen Mobilisierung ist dabei nicht das höchste Amt eines Staates zu bekleiden, der als korrupt und brutal erfahren wird, ebenso wenig ihn zu verändern, sondern die mediale Öffentlichkeit zu nutzen, um die Ungerechtigkeiten, die die indigenen Gemeinden erfahren, sichtbar zu machen und zur Organisation Indigener und Nicht-Indigener aufzurufen, um den nationalen Widerstand zu vergrößern. Es ist ein Aufruf gegen den Kapitalismus, gegen das Patriarchat und gegen das System. Heute wie damals fordern die Indigenen „nie wieder ein Mexiko ohne uns“.

Das Kollektiv Solidaritätsaktion mit Mexiko Österreich (Colectivo Acción Solidaria con México Austria) unterstützt diese Bewegung, genauso wie viele andere soziale Bewegungen, die sich in den letzten Jahren gegen die Auswüchse des organisierten Verbrechens und des korrupten mexikanischen Staates gebildet haben. Es bemüht sich, diesen Anliegen auch in Österreich Sichtbarkeit zu verleihen, Brücken zu bauen und Dialogforen zu schaffen.

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La resistencia indígena en México

La resistencia indígena contra los excesos del capitalismo es tan vieja como el imperialismo mismo y sólo llegará a un fin cuando estas formas de explotación se hayan superado. Según Rosa Luxemburgo el imperialismo es imanente al capitalismo, porque para su proceso de acumulación requiere espacios no-capitalistas que pueda absorber.

Que eso no sólo sea una construcción teórica lo desmuestra la realidad en México que, sobre todo, experimentan los pueblos indígenas cada día de una manera brutal en carne propia: sean proyectos del turismo masivo, de minería, de la industria agropecuaria y de la industria de drogas ilegales. Todos ellos son formas del capitalismo agresivo que roba a los indígenas sus tierras y recursos naturales, ignorando obligaciones sobre los derechos indígenas de acuerdos internacionales a los que México se ha adscrito. Si intentan denunciar estas injusticias se enfrentarán a varias formas de represión, que van hasta las desapariciones forzadas o asesinatos, pues el sistema judicial, la policía, el ejército, grupos paramiliatares y el crimen organizado muchas veces protegen y trabajan para los empresarios.

Ya en 1994 el Ejército Zapatista de la Liberación Nacional (EZLN) se levantó contra las injusticias experimentadas por el Estado mexicano, que protege los intereses de los ricos y de los poderosos, además de exlcuir a las comunidades indígenas de una vida digna. La EZLN escogió la fecha simbólica del primero de enero de 1994, el día en el cual el tratado de libre comercio con los EEUU y Canadá (TLC) entró en vigor.

En 2018 los indígenas de México nuevamente hacen escuchar su voz a nivel nacional e internacional, porque el Congreso Nacional Indígena (CNI), que se constituyó en 1996 en diálogo con el EZLN, propone con María de Jesús Patricio Martínez, mejor conocida como „Marichuy“, una mujer indígena como candidata para las elecciones presidenciales en este año. El objetivo de esta movilización política no es llegar a la cima de un estado que se ha experimentado como corrupto y brutal ni intentar „cambiarlo“, sino usar la plataforma electoral para visibilizar las injusticias que viven las comunidades indígenas y principalmente llamar a la organización, de indígenas y no indígenas, para ampliar la resistencia nacional. Es un llamado claramente anticapitalista, antipatriarcal y antisistémico. Ahora como entonces los indígenas exigen „nunca más un México sin nosotr@s“.

El Colectivo Acción Solidaria con México Austria apoya este movimiento y proceso, tal como muchos otros movimientos sociales que se han formado en los últimos años contra los excesos del crimen organizado y del estado mexicano corrupto. Se esfuerza por dar visibilidad a estas luchas también en Austria, generar puentes y espacios de diálogo

Österreichische Souveränitat als demokratisches und soziales Projekt

Diskussion – Selbstbestimmtes Österreich
(Samstag, 3. März, 14:00 bis 15.30 Uhr, Kursraum 9)

Die Herrschaft der Eliten basiert auf Globalisierung, Freihandel, Entdemokratisierung und – an den Rändern – Krieg. Die soziopolitischen Errungenschaften der 1970er werden immer weiter demontiert. In Europa finden diese Angriffe auf die Mehrheit im institutionellen Rahmen der EU statt.

Wir wollen diskutieren, inwieweit die Forderung nach Demokratie, Sozialstaat und eine friedfertige Außenpolitik den Bezug auf ein souveränes Österreich braucht. Dabei geht es im Kern um die Rolle des Nationalstaates, als einem Rahmen, in dem das Zusammenleben der Menschen politisch organisiert wird und somit politische Handlungsmacht der Mehrheit entstehen kann – eben Volkssouveränität.

Linke(s) Filme-machen

Erfahrungen, Probleme, Perspektiven – Filmkollektiv RMP 132
(Samstag, 3. März, 14:00 bis 15.30 Uhr, Kursraum 7)

Diskussion: Linke(s) Filme machen auf der Rosa Luxemburg Konferenz (Bild: pixabay.com; CC0 Creative Commons)

Der politische Film ist ein hervorragendes Medium um linke Positionen zu transportieren und revolutionäre Praxis zu dokumentieren. Durch die Digitalisierung der letzten zwei Jahrzehnte unterlief das Filmemachen sowohl was die Produktion als auch die Distribution einer Demokratisierung. Trotzdem bleibt die Finanzierung von Projekten weiter ein Problem. Die Veranstaltung soll dem Erfahrungsaustausch dienen und im besten Fall zu einer Vernetzung von linken FilmemacherInnen führen.