Volkskrieg und Frauenbefreiung auf den Philippinen

Hintergründe, Verlauf und Perspektiven – MLSK – Marxer Literatur und Studienklub
(Samstag, 3. März, 16:00 bis 17:30 Uhr, Kursraum 6)

Sujet zum 2. Kongress der Kommunistische Partei der Philippinen (Quelle: www.philippinerevolution.info)

Seit Ende der 1960er Jahre kämpfen auf den Philippinen revolutionär-demokratische Kräfte für eine befreite und unabhängige Gesellschaft. Führende Kraft in diesem Kampf ist die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) und die bewaffnete Neue Volksarmee (NPA).

Wir möchten mit unserer Veranstaltung auf Hintergründe, Verlauf und Perspektiven des philippinischen Befreiungskampfes eingehen. Insbesondere soll dabei der Aspekt Frauenbefreiung innerhalb der demokratischen und revolutionär-kommunistischen Kräfte in neokolonialen Ländern am Beispiel der Philippinen sowie die konzeptuelle Umsetzung von befreiten, selbstorganisierten Gebieten auf den Philippinen aufgezeigt werden.

Maited Ledesma, Vertreterin von Migrante Europe, einer fortschrittlichen Organisation, die sich für die demokratischen Rechte von philippinischen MigrantInnen und Flüchtlingen einsetzt. (Fotoquelle: www.afri.ie)

Im Workshop wird Maitet Ledesma aber auch auf aktuelle Entwicklungen wie die, jetzt pausierten, Friedensgespräche und die Menschenrechtsverletzungen des Duterte-Regime eingehen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Kommen!

Indigener Widerstand in Mexiko

Vortrag und Diskussion – Kollektiv Solidaritätsaktion mit Mexiko Österreich – Colectivo Acción Solidaria con México Austria (versión en ESPAÑOL más abajo)
(Samstag, 3. März, 10:30 bis 12.00 Uhr, Kursraum 1)

María de Jesús Patricio Martínez („Marichuy“), indigene Kandidatin für die Präsidentschaftswahlen in Mexiko 2018 (Fotoquelle: chiapas-support.org)

Der indigene Widerstand gegen die Auswüchse des Kapitalismus ist so alt wie der Imperialismus selbst und wird nur dann ein Ende nehmen, wenn diese Form der Ausbeutung überwunden ist. Laut Rosa Luxemburg ist dem Kapitalismus der Imperialismus immanent, denn er braucht für seinen Akkumulationsprozess nicht-kapitalistische Sphären, die er in sich aufnimmt.

Dass dies nicht nur ein theoretisches Konstrukt ist, sondern Realität bekommt in Mexiko besonders die indigene Bevölkerung tagtäglich auf sehr brutale Weise zu spüren: Seien es Projekte des Massentourismus, des Bergbaus, der landwirtschaftlichen Großindustrie oder des Drogenhandels, sie alle sind Formen eines aggressiven Kapitalismus, der den Indigenen das Land und ihre Lebensgrundlage nimmt und dabei internationale Abkommen über die Rechte indigener Völker außer Acht lassen, die von Mexiko unterzeichnet wurden. Versuchen sie diese Missstände aufzuzeigen, so haben sie mit Repression zu rechnen, die bis zum gewaltsamen Verschwinden und Mord geht, denn das Rechtssystem, die Polizei, das Militär, paramilitärische Gruppen und das organisierte Verbrechen schützen und arbeiten sehr oft für die Unternehmen.

Bereits 1994 erhob sich die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) gegen die erfahrene Ungerechtigkeit durch den mexikanischen Staat, der die Interessen der Reichen und Mächtigen schützt und die indigenen Gemeinden von einem würdigen Leben ausschließt. Die EZLN wählte dafür das symbolische Datum des 1. Jänner 1994, dem Tag des Inkrafttretens des Freihandelsabkommens mit den USA und Kanada (NAFTA).

2018 verschaffen sich die Indigenen Mexikos auf nationaler und internationaler Ebene erneut Gehör, denn der Nationale Indigenen Kongress, der sich bereits 1996 mithilfe der Zapatisten konstituierte, stellt nun mit María de Jesús Patricio Martínez, kurz „Marichuy“, eine indigene Frau als Kandidatin für die Präsidentschaftswahlen in diesem Jahr. Ziel der politischen Mobilisierung ist dabei nicht das höchste Amt eines Staates zu bekleiden, der als korrupt und brutal erfahren wird, ebenso wenig ihn zu verändern, sondern die mediale Öffentlichkeit zu nutzen, um die Ungerechtigkeiten, die die indigenen Gemeinden erfahren, sichtbar zu machen und zur Organisation Indigener und Nicht-Indigener aufzurufen, um den nationalen Widerstand zu vergrößern. Es ist ein Aufruf gegen den Kapitalismus, gegen das Patriarchat und gegen das System. Heute wie damals fordern die Indigenen „nie wieder ein Mexiko ohne uns“.

Das Kollektiv Solidaritätsaktion mit Mexiko Österreich (Colectivo Acción Solidaria con México Austria) unterstützt diese Bewegung, genauso wie viele andere soziale Bewegungen, die sich in den letzten Jahren gegen die Auswüchse des organisierten Verbrechens und des korrupten mexikanischen Staates gebildet haben. Es bemüht sich, diesen Anliegen auch in Österreich Sichtbarkeit zu verleihen, Brücken zu bauen und Dialogforen zu schaffen.

***
La resistencia indígena en México

La resistencia indígena contra los excesos del capitalismo es tan vieja como el imperialismo mismo y sólo llegará a un fin cuando estas formas de explotación se hayan superado. Según Rosa Luxemburgo el imperialismo es imanente al capitalismo, porque para su proceso de acumulación requiere espacios no-capitalistas que pueda absorber.

Que eso no sólo sea una construcción teórica lo desmuestra la realidad en México que, sobre todo, experimentan los pueblos indígenas cada día de una manera brutal en carne propia: sean proyectos del turismo masivo, de minería, de la industria agropecuaria y de la industria de drogas ilegales. Todos ellos son formas del capitalismo agresivo que roba a los indígenas sus tierras y recursos naturales, ignorando obligaciones sobre los derechos indígenas de acuerdos internacionales a los que México se ha adscrito. Si intentan denunciar estas injusticias se enfrentarán a varias formas de represión, que van hasta las desapariciones forzadas o asesinatos, pues el sistema judicial, la policía, el ejército, grupos paramiliatares y el crimen organizado muchas veces protegen y trabajan para los empresarios.

Ya en 1994 el Ejército Zapatista de la Liberación Nacional (EZLN) se levantó contra las injusticias experimentadas por el Estado mexicano, que protege los intereses de los ricos y de los poderosos, además de exlcuir a las comunidades indígenas de una vida digna. La EZLN escogió la fecha simbólica del primero de enero de 1994, el día en el cual el tratado de libre comercio con los EEUU y Canadá (TLC) entró en vigor.

En 2018 los indígenas de México nuevamente hacen escuchar su voz a nivel nacional e internacional, porque el Congreso Nacional Indígena (CNI), que se constituyó en 1996 en diálogo con el EZLN, propone con María de Jesús Patricio Martínez, mejor conocida como „Marichuy“, una mujer indígena como candidata para las elecciones presidenciales en este año. El objetivo de esta movilización política no es llegar a la cima de un estado que se ha experimentado como corrupto y brutal ni intentar „cambiarlo“, sino usar la plataforma electoral para visibilizar las injusticias que viven las comunidades indígenas y principalmente llamar a la organización, de indígenas y no indígenas, para ampliar la resistencia nacional. Es un llamado claramente anticapitalista, antipatriarcal y antisistémico. Ahora como entonces los indígenas exigen „nunca más un México sin nosotr@s“.

El Colectivo Acción Solidaria con México Austria apoya este movimiento y proceso, tal como muchos otros movimientos sociales que se han formado en los últimos años contra los excesos del crimen organizado y del estado mexicano corrupto. Se esfuerza por dar visibilidad a estas luchas también en Austria, generar puentes y espacios de diálogo

Österreichische Souveränitat als demokratisches und soziales Projekt

Diskussion – Selbstbestimmtes Österreich
(Samstag, 3. März, 14:00 bis 15.30 Uhr, Kursraum 9)

Die Herrschaft der Eliten basiert auf Globalisierung, Freihandel, Entdemokratisierung und – an den Rändern – Krieg. Die soziopolitischen Errungenschaften der 1970er werden immer weiter demontiert. In Europa finden diese Angriffe auf die Mehrheit im institutionellen Rahmen der EU statt.

Wir wollen diskutieren, inwieweit die Forderung nach Demokratie, Sozialstaat und eine friedfertige Außenpolitik den Bezug auf ein souveränes Österreich braucht. Dabei geht es im Kern um die Rolle des Nationalstaates, als einem Rahmen, in dem das Zusammenleben der Menschen politisch organisiert wird und somit politische Handlungsmacht der Mehrheit entstehen kann – eben Volkssouveränität.

Linke(s) Filme-machen

Erfahrungen, Probleme, Perspektiven – Filmkollektiv RMP 132
(Samstag, 3. März, 14:00 bis 15.30 Uhr, Kursraum 7)

Diskussion: Linke(s) Filme machen auf der Rosa Luxemburg Konferenz (Bild: pixabay.com; CC0 Creative Commons)

Der politische Film ist ein hervorragendes Medium um linke Positionen zu transportieren und revolutionäre Praxis zu dokumentieren. Durch die Digitalisierung der letzten zwei Jahrzehnte unterlief das Filmemachen sowohl was die Produktion als auch die Distribution einer Demokratisierung. Trotzdem bleibt die Finanzierung von Projekten weiter ein Problem. Die Veranstaltung soll dem Erfahrungsaustausch dienen und im besten Fall zu einer Vernetzung von linken FilmemacherInnen führen.

Organisierung prekärer Arbeit im Wissenschaftsbetrieb

IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen
(Samstag, 3. März, 10:30 bis 12 Uhr, Kursraum 11)

Nicht nur in Österreich spielten die Universitäten bei der seit den 1990er Jahren zunehmenden Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse eine Vorreiterinnenrolle. SoziologInnen wie Guy Standing sprechen mittlerweile von der Entstehung einer neuen Klasse, des Prekariats, das bei all seiner Heterogenität gemeinsame Merkmale aufweist, insbesondere das Fehlen sozialer Sicherheiten und die Gefährdung durch Armut. Eines der Mittel gegen Prekarisierung ist die Gründung von Assoziationen, die neben die traditionellen Gewerkschaften treten. Als Beispiel einer solchen Assoziation kann die 1996 in Wien gegründete Interessengemeinschaft LektorInnen und WissensarbeiterInnen genannt werden. Im geplanten Beitrag beabsichtigen AktivistInnen der IG mehr als zwanzig Jahre Erfahrung von Organisierungsarbeit im Bereich prekärer Arbeit wissenschaftlich zu reflektieren und zur Diskussion zu stellen. Insbesondere soll besprochen werden, wie eine weitere Organisierung dieser sehr heterogenen Personengruppe herbeigeführt werden kann.

Meine Revolution – Reflektionen von 1917/18 in der Jugendarbeit

Workshop und Diskussion – Südwind
(Samstag, 3. März, 10:30 bis 12 Uhr, Kursraum 10)

Südwind bearbeitet 2018 im Rahmen eines EU-Projekts die Anliegen von Jugendlichen in Revolutionen vor 100 Jahren und ihre Anliegen heute. Nach einem Impuls zum Projekt wollen wir im Workshop offen diskutieren und uns vernetzen zu „revolutionärer“ Jugendarbeit im Allgemeinen.

Link zum Projekt

Lesung und Werkstattgespräch: Roman „Die Weißen“

Widerstand von 1934 bis heute

ENTFÄLLT LEIDER KRANKHEITSBEDINGT:
Lesung und Werkstattgespräch mit Luis Stabauer

Autor: Luis Stabauer

Ein zeitgeschichtliches Panorama im Spannungsverhältnis von Krieg und Verfolgung, Austrofaschismus, NS-Diktatur und Widerstand. Das Suchen einer neuen Gesellschaft von 1934 bis zur Gegenwart.

Nach der Ermordung seiner Eltern durch die Austrofaschisten wird der elfjährige Ernst von der Familie Patosek aufgenommen. Er wird Teil der von Toni Patosek geleiteten Wiener Widerstandsgruppe „Die Weißen“ und zum Vertrauten der kleinen Franzi Patosek. Als die Gruppe auffliegt und ein Großteil der Mitglieder, darunter auch Toni, hingerichtet wird, verlieren sich Franzi und Ernst aus den Augen. Erst 65 Jahre später begegnen sich die Wahlgeschwister wieder.
Mit genauem Blick zeichnet Luis Stabauer die zwei unterschiedlichen Lebenswege nach und analysiert behutsam, wie beide immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt werden.
(Über Ottakring und den Decknamen in einer Untergrundgruppe spielt auch Rosa Luxemburg eine indirekte Rolle)

Antiimperialismus und antifaschistischer Widerstand im 21. Jahrhundert

Solidarität mit politischen Gefangenen

Vortrag/Diskussion – Internationale Plattform gegen Isolation, Wien
(Samstag, 3. März, 10:30 bis 12 Uhr, Kursraum 8)

AktivistInnen verschiedener Zusammenhänge und Länder berichten über aktuelle Kämpfe und regen zu praktischer Solidarität an. Was ist Antiimperialismus und wie sollten wir uns zu aktuellen Klassenkämpfen verhalten?

Nuriye Gülmen und Semih Özakca (Fotoquelle: demokrathaber.org)

Bei der Veranstaltung wird es kurze Länderberichte zur

* Aktuellen Lage in den Phillippinen angesichts der gescheiterten Friedensgespräche und Perspektiven der Solidarität

* Politik gegenüber palästinensischen Gefangenen

* Kurzbericht zur erneuten Verschärfung in der Einlenkungspolitik gegenüber Lateinamerika am Beispiel Venezuela, Kuba und Honduras

* Zusammenfassender Bericht zum Kampf gegen die Ausnahmezustandsdiktatur in der Türkei und geplante Einführung der Gefängnisuniform

* Live-Videobotschaft von Nuriye Gülmen, Akademikerin in der Türkei, deren Widerstand gegen Massenentlassungen von Beamt*innen durch Notstandsgesetze, zusammen mit Grundschullehrer Semih Özakca im November 2016 auf der Yüksel Straße in Ankara begann. Täglich wurde die faschistische Politik herausgefordert, viele Siege innerhalb dieses Kampfes erzielt. Nach 324 Tagen Hungerstreik wird der Kampf auf der Straße mit gleicher Entschlossenheit fortgesetzt.

Mobilisierung der Massen – Subjektsein als Bewegung

Von Ich-Visionen zu Wir-Überzeugungen

Vortrag und Diskussion mit Sven Johann Koblischek
(Samstag, 3. März, 10:30 bis 12 Uhr, Kursraum 7)

Rosa Luxemburg bedient sich im Laufe ihrer politisch gefärbten Laufbahn zweier Medien: der mündlichen und der schriftlichen Rede. Beide Medien wiederum verweisen auf Textstrukturen, die für die Empfänger und Empfängerinnen überzeugend zu sein schienen: das Selbstverständnis vom Ich mündet in eine Selbstbestimmung des Wir. In diesem Vortrag stehen verschiedene Kommunikationsformen im Mittelpunkt, derer sich Rosa Luxemburg bedient hat, um Massen zu sammeln und zu mobilisieren. Dabei wird die Struktur der jeweiligen Kommunikationsform skizziert und heutigen Phänomenen wie den Sozialen Medien mit ihren Inhalten gegenüber gestellt. Am Beispiel der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) soll außerdem verdeutlicht werden, unter welchen Bedingungen Subjekte gewillt sind, sich zu einer größeren Menschenmasse zu vereinen, um als Bewegung aufzutreten.

Feindbild Russland. Geschichte einer Dämonisierung

Buchpräsentation von Hannes Hofbauer (Promedia Verlag)
(Samstag, 3. März, 10:30 bis 12 Uhr, Kursraum 6)

Die Typisierung „des“ Russen mit allerlei negativen Adjektiven beherrscht aufs Neue die Schlagzeilen deutschsprachiger Medien. Der dabei verwendete Singular ist ein untrügliches Zeichen für Distanz, Abscheu, Hass. Die meinungsbildenden Kräfte im Westen, so lehrt uns die Zeitgeschichte, freundeten sich mit Russland und seinen Führern nur in der Phase der Zerstörung der Sowjetunion an. Schon kurz darauf schlug die Freude über das Ende der kommunistischen Epoche in Skepsis um. Das alte Feindbild entstand neu.

Hundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg herrscht im Westen wieder eine russophobe Grundstimmung. Washington und Brüssel erlassen Einreiseverbote gegen Diplomaten, verhängen Sanktionen, sperren Konten, schließen Russland aus internationalen Gremien aus, boykottieren sportliche Großereignisse und mobben „Russlandversteher“ in den eigenen Reihen. Ein Stellvertreterkrieg in der Ukraine verfestigt das gegenseitige Misstrauen.

Autor Hannes Hofbauer verfolgt das Phänomen der Russophobie zurück bis ins 15. Jahrhundert, als der Zar im Zuge der kriegerischen Reichsbildung gegen Nordwesten zog. Es ging um Herrschaft, Konkurrenz und Meereszugang. Der Kampf um reale wirtschaftliche und (geo)politische Macht wurde auch damals schon ideologisch begleitet: Der Russe galt seinen Gegnern als asiatisch, ungläubig, schmutzig und kriecherisch, Stereotypen, die sich über Jahrhunderte erhalten haben.

Das Feindbild-Paradigma zieht sich wie ein roter Faden durch die Rezeption Russlands im Westen. Aktuell reagiert diese empört auf die Politik des Kreml, der mit der Machtübernahme Wladimir Putins innenpolitisch auf Konsolidierung und außenpolitisch auf Selbständigkeit setzt. Die Wegmarken der neuen Feindschaft sind zahlreich. Sie reichen vom Krieg der NATO gegen Jugoslawien (1999) über die Verhaftung des Oligarchen Michail Chodorkowski (2003) und die Osterweiterung der NATO, den mit US- und EU-Geldern unterstützten „Farbrevolutionen“ bis zum Krieg um die georgischen Provinzen Abchasien und Südossetien (2008) und hinterlassen die bislang tiefste Kluft im Kampf um die Ukraine (2015), die am überwunden geglaubten West-Ost-Konflikt auseinander gebrochen ist.

„Feindbild Russland“ erzählt die Beziehungsgeschichte des Westens mit Russland und spürt den wirtschaftlichen und geopolitischen Grundlagen der Russophobie nach.

Der Autor

Hannes Hofbauer, geboren 1955 in Wien, studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte und arbeitet als Publizist und Verleger. Im Promedia Verlag sind von ihm zum Thema erschienen: „EU-Osterweiterung. Historische Basis – ökonomische Triebkräfte – soziale Folgen“ (2008) und „Die Diktatur des Kapitals. Souveränitätsverlust im postdemokratischen Zeitalter“ (2014).