Bernie Brigades – Internationale Solidarität in der Praxis

Workshop von „Solidarität“ im Rahmen der Rosa Luxemburg Konferenz 2020

Samstag, 14. März, 10:30 bis 12:00 Uhr
Kursraum 11

Am 3. November 2020 findet in den USA die Präsidentschaftswahl statt. Bei dieser Wahl geht es um viel. Oder anders: “Disaster Capitalism with Donald Trump or Democratic Socialism with Bernie Sanders”

Der linke Senator Bernie Sanders tritt bei den demokratischen Vorwahlen an, um im November 2020 gegen Donald Trump in den Ring um die US-amerikanische Präsidentschaft zu steigen. Durch seine Kampagne “Our revolution” und das radikale Wahlprogramm ist es gelungen tausende Menschen zu mobilisieren, Themen zu setzen und die ersten Vorwahlen zu gewinnen. Nicht nur wird die kommende Wahl in den USA Auswirkungen auf Österreich haben, wir können auch viel von unseren GenossInnen lernen. Als Solidarität organisieren wir deshalb die Bernie Brigaden – Freiwillige aus Europa, die Bernie Sanders‘ Kampagne und unsere GenossInnen von den Democratic Socialists of America (DSA) im Vorwahlkampf vor Ort unterstützen.

Wie dieser Austausch aussieht und wie wir gelebten Internationalismus in unseren Organisationen und darüber hinaus schaffen können, wollen wir mit euch diskutieren.

Solidarität ist eine Organisation mit dem Ziel lokale Strukturen und Initiativen innerhalb und außerhalb der österreichischen Sozialdemokratie mit Kampagnen- und Medienarbeit zu unterstützen und aktive Vernetzungsarbeit zu leisten, um Themen zu setzen und Kräfteverhältnisse zu verschieben. Linke Politik kann nur erfolgreich sein, wenn sie international organisiert ist. Wir wollen linke Kräfte in Europa und darüber hinaus zusammenbringen, um einander zu unterstützen, Wissen zu teilen und gemeinsame Aktivitäten zu organisieren.

Workshop-Koordinatoren: Oli White und Fabian Zickler

facebook-Veranstaltung

Zur Ästhetik des Ökomarxismus

Annährungen von Kunst und (populärer) Kultur an die radikale Kritik der herrschenden gesellschaftlichen Naturverhältnisse – Workshop mit Susann Witt-Stahl, Chefredakteurin von Melodie & Rhythmus

Samstag, 14. März, 13:00 bis 14:30 Uhr
Kursraum 6

Obwohl Marx und Engels die Lösung der ökologischen Frage als eine zentrale Voraussetzung für die Einrichtung einer menschlichen Gesellschaft begriffen hatten, wurde ihr zumindest in der Praxis revolutionärerer Bewegungen und im real existierenden Sozialismus wenig Bedeutung zugemessen. Entsprechend wenig Niederschlag findet der Ökomarxismus in der bildenden Kunst, im Theater- und Filmschaffen, selbst in der Literatur. Bei genauerer Betrachtung lassen sich aber Vorformen, Elemente, Ansätze aufspüren – vor allem in der linken (populären) Gegenkultur.

facebook-Veranstaltung

Titelbild: Susann Witt-Stahl (Foto: Christian Ditsch)

Ungarn nach zehn Jahren unter Viktor Orban

Workshop mit Matthias Istvan Köhler (junge Welt) im Rahmen der Rosa Luxemburg Konferenz 2020

Samstag, 14. März, 10:30 bis 12:00 Uhr
Kursraum 9

Im April 2010 siegte Viktor Orban mit seiner Partei Fidesz bei den Parlamentswahlen in Ungarn und errang eine absolute Mehrheit. Orban sprach von einer »Revolution in den Wahlkabinen« und der Geburt eines »Systems der Nationalen Zusammenarbeit«. Seither ist der ungarische Ministerpräsident zu einem Symbol der reaktionären Umstrukturierung in Europa geworden. Wir wollen in dem Workshop noch einmal den Beginn seiner Regierungszeit betrachten und die Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre unter die Lupe nehmen.

facebook-Veranstaltung

Titelbild: pixabay