„Schatten aus Stein – Ein Fall für Paul Zedlnitzky“

Buchpräsentation/Lesung von Andreas Pittler im Rahmen der Rosa Luxemburg Konferenz 2020

Freitag, 13. März, 18.00 bis 19.30 Uhr
Kursraum 10

Wien 1986, ein Zahnarzt wird ermordet. Der Kriminalbeamte Zedlnitzky übernimmt den Fall, der mehr als verworren ist. Niemand aus dem privaten Umfeld des Ermordeten scheint ein Motiv zu haben. Zedlnitzky konzentriert sich daher auf die Patientenkartei. Wobei seine Aufmerksamkeit immer wieder nachhaltig gestört wird. Da ist einerseits sein Vater, ein strammer Sozialist, der sich über den Präsidentschaftskandidaten Kurt Waldheim mokiert, und da ist andererseits diese Sache in Tschernobyl, von der man nicht so recht weiß, ob sie nun Gefahr bedeutet oder nicht. Endlich hat Zedlnitzky eine erste Spur: Sie führt in die Vergangenheit, zurück in die Zeit der NS-Verbrechen.

Erfolgsautor Andreas Pittler präsentiert seinen neuesten Fall. Das Buch erscheint im März im Carl Ueberreuter Verlag

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ATOMWAFFEN ÄCHTEN UND VERBIETEN!

Vortrag von Manfred Sauer (Österreichischer Friedensrat, Zeitung betrifft frieden) im Rahmen der Rosa Luxemburg Konferenz 2020

Samstag, 14. März, 10:30 bis 12:00 Uhr
Kursraum 3

Atomwaffen gehören zu den größten Gefahren für die Menschheit und für unsere Erde. Es gibt gute Gründe für ein Engagement gegen Atomwaffen. Neue und modernere Atomwaffen werden entwickelt, Abrüstungsverträge gebrochen und einige Länder denken über eigene Arsenale nach. Die Zivilgesellschaft hat den Nuklearwaffenverbotsvertrag mitverhandelt. Doch der Weg zur atomwaffenfreien Welt ist noch nicht zu Ende.

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Titelbild: ICAN (Quelle: unsere-zeitung.at)

SOS Balkanroute: Wie brutal ist unsere Grenzpolitik?

Bosnische Flüchtlingsmütter berichten im Rahmen der Rosa Luxemburg Konferenz 2020 über die humanitäre Katastrophe am Balkan

Samstag, 14. März, 15:00 bis 16:30 Uhr
Kursraum 12
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Nachrichten über Horror-Flüchtlingscamps auf Müllhalden und Berichte über brutale Gewalt durch Grenzpolizisten an der EU-Außengrenze zu Bosnien sind mittlerweile auch nach Österreich durchgedrungen. Die von Kanzler Sebastian Kurz angekündigten hässlichen Bilder ebenso – auch wenn sie in den großen Medien des Landes eher wenig zu finden sind.

Obwohl das Lager Vučjak, der größte Schandfleck der Krise im Nordwesten Bosniens, mittlerweile auf internationalen Druck geschlossen wurde, ist die Krise keineswegs zu Ende: Nur 280 Kilometer Luftlinie von Österreich entfernt kämpfen Menschen ums nackte Überleben in den vielen wilden Camps. Vergessen von allen – von allen bis auf Frauen wie Zemira Gorinjac und Zehida Bihorac, den lokalen Flüchtlingsmüttern, den Ute Bocks der grenznahen Städte Bihać und Velika Kladuša.

Zemira Gorinjac (Foto: Ben Owen-Browne)

Zemira und Zehida, die von den Flüchtlingen auch „Mama“ genannt werden, gehören in dieser humanitären, aber auch menschenrechtspolitischen Katastrophe zu den wohl letzten Boten der Menschlichkeit. Jeden Tag sind sie bei den Flüchtlingen und versuchen dabei den Geflüchteten nicht nur Kleidung und Essen zu geben, sondern auch den letzten Funken menschlicher Würde zu retten.

Die Frauen berichten nicht nur als Zeugen, sondern als Protagonisten, die mit den Folgen ausgrenzender europäischer Grenzpolitik tagtäglich umgehen müssen. Der pakistanische Flüchtling Ehtsehsam Liaqat Awan, der die Hölle von Bihać und die Polizeigewalt hinter sich hat, kommt zu uns aus Italien, wo er mittlerweile seinen Asylstatus geklärt hat.

Der Vortrag wird von „SOS Balkanroute“ organisiert, einer humanitären Initiative, die mittlerweile sieben Hilfstransporte innerhalb weniger Monate nach Bosnien getragen hat. Die Initiatoren, der Wiener Rapper Kid Pex und die oberösterreichische Flüchtlingsmama Brigitte Holzinger, wollen nun nach der humanitären auch die informative Offensive in die Gänge bringen. Zeit, die ganze Wahrheit über europäische Asylpolitik zu erfahren.

Zu Gast:

  • Zemira Gorinjac, die bosnische Ute Bock, Obfrau des humanitären Vereins „Solidarnost“ aus Bihać (Bosnien-Herzegowina)
  • Zehida Bihorac, ehrenamtliche Helferin in den wilden Camps von Velika Kladuša (Bosnien-Herzegowina)
  • Ehtsehsam Liaqat Awan, pakistanischer Flüchtling

SOS Balkanroute wird vertreten durch die Initiatoren:

Titelbild: Ben Owen-Browne

Auf dem Weg zu einer gerechten Welt: Die UN-Ziele bis 2030 und unser Beitrag

Round Table im Rahmen der Rosa Luxemburg Konferenz 2020
(Veranstalter: weltumspannend arbeiten)

Freitag, 13. März, 16.00 bis 17.30 Uhr
Kursraum 3

Am 25. September 2015 wurde in der Generalversammlung der Vereinten Nationen von allen 193 Mitgliedsstaaten die „Agenda 2030“ verabschiedet. Diese enthaltet 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), welche soziale, ökologische und ökonomische Aspekte umfassen und nichts Geringeres als die „Transformation unserer Welt“ zum Ziel haben.

Seit dem Beschluss der SDGs sind nun bereits rund fünf Jahre vergangen. Doch hat sich die Welt bisher zum Positiven verändert? Welche Schritte wurden unternommen, um Armut, Hunger und Ungleichheit abzubauen und menschenwürdige Arbeit, Geschlechtergerechtigkeit, hochwertige Bildung, Frieden und Gerechtigkeit zu erreichen? Was hat das alles mit Österreich zu tun und welche Maßnahmen könnte die Gewerkschaftsbewegung ergreifen, um im Kampf für ein besseres Leben für alle Menschen dieser Welt erfolgreich zu sein?

Diese und weitere Fragen wollen wir im Rahmen eines „Round Table“ mit ExpertInnen diskutieren:

Moderation: Elisabeth Kerndl (weltumspannend arbeiten)

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