Venezuela im Fadenkreuz

ALBA-Austria: Workshop mit der Botschaftsrätin der Bolivarischen Republik Venezuela in Österreich, Frau Dalila Hernández Medina
(Samstag, 2. März, 11:00 bis 12:30, Kursraum 3)

Mit der Präsidentschaft von Hugo Chávez vor 20 Jahren begann ein Prozeß für den Aufbau eines souveränen, solidarischen Venezuela, für und gemeinsam mit seinen Menschen. Den alten Eliten wurde der gewohnte Zugriff auf den Staat und dessen Einnahmen versperrt. Die bolivarische Revolution strahlte beispielgebend auf die Region aus, in der es in der Folge zur Wahl linker und fortschrittlicher Regierungen kam. Erstmals in der Geschichte Lateinamerikas und der Karibik wurde eine gemeinsame politische, wirtschaftliche, soziale und entkolonialisierende Zielrichtung möglich, eine Öffnung zum Süden der Welt.

Dieser „Aufstand im US-Hinterhof“ wurde nicht hingenommen. Der Putschversuch vom 11.April 2002 war der Beginn einer nicht abreißenden Folge von Destabilisierungs- und Sabotageaktionen, begleitet von permanenten Diffamierungskampagnen in den Medien von In- und Ausland. Nach dem Tod von Hugo Chávez am 5.März 2013 schien ihnen der „system change“ zum Greifen nahe. Eine grobe Fehleinschätzung. Sechs Jahre später ist die wirtschaftliche, finanzielle und psychologische Kriegsführung gegen das Land, seine Menschen und die rechtmäßige Regierung von Präsident Maduro beispiellos verschärft worden. Selbst eine militärische Kriegsführung scheint möglich, als „humanitäre Intervention“ maskiert.

  • UNO-Charta und Internationales Recht, Makulatur? Die Zerstörung des Irak, Libyens, Syriens,… – und noch immer nichts dazugelernt?
  • Geht es „nur“ um Kontrolle und Ausbeutung von Venezuelas enormen Erdölreserven und anderen Bodenschätzen oder geht es um mehr?
  • Warum wird alles versucht, den Menschen in Venezuela ihr Recht zu verwehren, über ihre eigenen Angelegenheiten selbst zu entscheiden?
  • Cui bono- wem nützt das?

Workshop in englischer Sprache (ohne Übersetzung)

Link zur Facebook-Veranstaltung

Titelbild: teleSUR English

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