Über die Herausbildung Neuimperialistischer Länder

Lesung und Diskussion – Verlag Neuer Weg Essen
(Samstag, 2. März, 11:00 bis 12:30 Uhr, Kursraum 8)

Diese Analyse von Stefan Engel basiert auf den Erkenntnissen von Lenin über den Kapitalismus in seinem höchsten Stadium. Sie bleibt dabei aber nicht stehen. Sondern sie analysiert fundiert die konkrete Situation heute. Sie stellt damit einen wichtigen Diskussionsbeitrag in der internationalen marxistisch-leninistischen Bewegung dar.

Heute gibt es laut dieser Analyse 14 neu-imperialistische Staaten. Sie sind unterschiedlich groß, auf unterschiedlicher Entwicklungsstufe und haben eine unterschiedliche sozialökonomische Struktur und Geschichte: die BRICS-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika; die MIST-Staaten Mexiko, Indonesien, Südkorea und die Türkei sowie Argentinien, Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Iran. Ihren neuimperialistischen Charakter entwickelten diese Länder in einem bestimmten Zeitraum und Zusammenhang mit den jüngsten gesellschaftlichen Entwicklungen. 3,7 Milliarden Menschen leben in diesen 14 Ländern, mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung.

Das nicht zu beachten führt zu völlig falschen Schlussfolgerungen in der Strategie und Taktik, so im Friedenskampf. „Frieden mit Russland“ ist eine der typischen Losungen, die vollkommen die Realität ignoriert und die eine angesichts des Wettrüstens und der allgemeinen Kriegsgefahr dringend notwendige Friedensbewegung und anti-imperialistische Einheitsfront in die Sackgasse führt.

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