Organisierung prekärer Arbeit im Wissenschaftsbetrieb

IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen
(Samstag, 3. März, 10:30 bis 12 Uhr, Kursraum 11)

Nicht nur in Österreich spielten die Universitäten bei der seit den 1990er Jahren zunehmenden Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse eine Vorreiterinnenrolle. SoziologInnen wie Guy Standing sprechen mittlerweile von der Entstehung einer neuen Klasse, des Prekariats, das bei all seiner Heterogenität gemeinsame Merkmale aufweist, insbesondere das Fehlen sozialer Sicherheiten und die Gefährdung durch Armut. Eines der Mittel gegen Prekarisierung ist die Gründung von Assoziationen, die neben die traditionellen Gewerkschaften treten. Als Beispiel einer solchen Assoziation kann die 1996 in Wien gegründete Interessengemeinschaft LektorInnen und WissensarbeiterInnen genannt werden. Im geplanten Beitrag beabsichtigen AktivistInnen der IG mehr als zwanzig Jahre Erfahrung von Organisierungsarbeit im Bereich prekärer Arbeit wissenschaftlich zu reflektieren und zur Diskussion zu stellen. Insbesondere soll besprochen werden, wie eine weitere Organisierung dieser sehr heterogenen Personengruppe herbeigeführt werden kann.

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